Aktuelles

Lasst sie ziehen!

tl_files/presse/pic_presse_dieweltlogo.jpgDie Welt 17.04.2013

Wer Steuerehrlichkeit will, muss für ein anderes Steuersystem sorgen

Offshore-Konten, Steuer-CDs und Bankgeheimnisse: Die regelmäßig aufflammenden Medienskandale zeigen die immer gleiche Struktur: Politik und Magazin-Journalismus personalisieren komplizierte Themen und packen sie in eine Story. Nach Klaus Zumwinkel nun Gunter Sachs, weitere werden folgen.

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Was ein Manager verdient, geht keinen was an

tl_files/presse/karrierespiegel.jpgKarriere Spiegel 06.03.2013

Die Schweiz bekommt eines der schärfsten Aktiengesetze der Welt, auch in Deutschland wollen viele die Managergehälter deckeln. Das ist falsch und eine Folge von Transparenzwahn, findet der Autor Reinhard K. Sprenger - der Staat dürfe nicht entscheiden...

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Die Schweiz ist ein Vorbild für Deutschland

tl_files/presse/pic_presse_dieweltlogo.jpgDie Welt 31.08.2012

Statt großspurig auf die Alpenrepublik einzudreschen und Steuerfahnder loszuschicken, sollten die verbrüsselten Deutschen begreifen, was Souveränität und Freiheit der Bürger ausmachen.

Wäre ich Schweizer, ich lehnte das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland ab. Ich lehnte es ab, weil es Deutschland schadet. Schadet nicht in dem Sinne, wie es einige besinnungslos wahlkämpfende SPD-Politiker in jedes Mikrofon tuten. Es ist schlimm, wenn Politiker den Rechtsstaat dementieren, indem sie Geschäfte mit Kriminellen machen, sich sogar des Kaufs von Diebesgut rühmen.

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Absage an die Abgesänge

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Schweizer Arbeitgeber 08/2012

Trostlos in Davos. Da orakelt ein alterssentimentaler Impressario über das „Ende des Kapitalismus“ – und niemand steht auf, um ihn entschlossen darauf hinzuweisen, dass noch ein paar Milliarden Menschen auf den Wohlstand warten, den freie Märkte erzeugen.

Aber er steht mit seiner Meinung zweifellos im Hauptstrom jenes Zeitgeistes, der uns von den Zumutungen der Freiheit entlasten will. Selbst Starökonomen wie Nouriel Roubini entdecken ihre Liebe zu Marx, konstatieren, dass der Kapitalismus sich selbst zerstöre. Und im Fernsehen werden Abend für Abend Gessler-Hüte gegrüsst: „Übertreibungen, jaja, Raubtierkapitalismus, neinnein, und gegen überhöhte Gehälter sowieso“... 

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Chefin per Ordre

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Die Welt 23.07.2012

Bei der Frauenquote für Unternehmen wird alles verhandelt, was die politische Kultur dieses Landes ausmacht: Eigentum, Privatsphäre, Freiheit, Gleichheit, Rollenbilder. Im Kern geht es um eine grundsätzliche Umgestaltung der Gesellschaft, um die Deutungshoheit über das gute Leben. Vieles läuft in Deutschland so gut, dass die Sozialpolitik gleichsam Probleme erfinden muss, um ihre Existenzberechtigung nachzuweisen. Gibt es nicht irgendeinen Missstand, dem man sanktgeorghaft zu Leibe rücken kann? Doch: Zu wenige Frauen in den Topetagen der Konzerne! Dort liegen die Zahlen im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Im Mittelstand, der die Realität weit besser abbildet und über 90 Prozent deutscher Unternehmen ausmacht, liegt die Frauenpräsenz in Führungspositionen bei ... 

 

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Männer sind heute Sättigungsbeilage

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Die Welt 16.06.2012

DIE WELT: Sie gelten als Management-Guru. Wer kann schon von sich behaupten, er habe die Mentalitäten in den Führungspositionen der Konzerne verändert? Einer Ihrer Kurse heißt: Führung, worauf es ankommt. Ja, worauf denn? Jetzt sagen Sie bitte nicht...

REINHARD SPRENGER: Das Überleben des Unternehmens zu sichern. Das ist die konzentrierteste Antwortet. Und dafür sollen Führungskräfte einen Beitrag leisten. Um das zu tun, muss mindestens eine Voraussetzung gegeben sein: Die Führungskraft muss mehr leisten, als sie kostet. Wenn sie mehr „gibt“ als „nimmt“. Man darf mit Recht bezweifeln, ob...

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Das anständige Unternehmen

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manager magazin 11/2011

Welch ein Getümmel! Der Bürger steht fassungslos vor unfassbaren Staatsschulden, Too-big-to-fail-Zynismen, mit denen sich Politik und Finanzindustrie wechselseitig schützen, TINA-Advokaten, die ihm die Selbstabschaffung der Vernunft empfehlen, Gehaltsexzessen einer kleinen Managerclique, die sich zulasten der Allgemeinheit nach selbstgesetzten Regeln schamlos bereichert und aus der Wertegemeinschaft der Zivilisierten längst verabschiedet hat. Wirtschaftlicher Erfolg, so seine Schlussfolgerung, verdankt sich nicht mehr bürgerlichen Tugenden wie Fleiss, Ausdauer, Talent und unternehmerischem Risiko, sondern der Zugehörigkeit zu einer neofeudalen Funktionärskaste und ihrer Nähe zum ... 

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Zukunft hat Herkunft

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manager magazin 04/2011

Da gibt es das Unternehmen, in dem eine bestimmte Intervention großartige Früchte trägt. Derselbe Vorschlag scheitert in einem anderen Unternehmen - bei vergleichbarer Problemlage, vergleichbarer Firmengröße, fast identischer Organisationsstruktur. Da gibt es das Handels-Unternehmen, das von seinem Geschäftsführer mit großer Geduld und tiefem Glauben an die Selbstentwicklungs-Fähigkeiten der Mitarbeiter seit Jahrzehnten von Erfolg zu Erfolg geführt wird. Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, gibt es ein Unternehmen derselben Branche, das von der Inhaberfamilie mit beeindruckender Menschenverachtung ebenfalls seit Jahrzehnten von Erfolg zu Erfolg geführt wird. Zwei Unternehmen, die internen Unterschiede kaum größer denkbar, auf demselben Markt, mit fast demselben Produkt-Sortiment, im Kampf um denselben ... 

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Probezeit - Ernst genommen

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Schweizer Arbeitgeber 4/2011

Was wir von PISA gelernt haben: Der Anfang ist das Entscheidende. Das gilt auch für den Erfolg von Unternehmen – er steht und fällt mit der Auswahl der richtigen Mitarbeiter. Man ist gut beraten, Zeit und Geld nicht Jahre nach der Einstellung in eine mehr oder weniger leerlaufende Reparaturintelligenz zu investieren, sondern an den Pforten des Unternehmens zu platzieren. Kurzum: Personalauswahl ist die wichtigste Managemententscheidung überhaupt. Es gibt aber nur wenige erfolgsrelevante Aufgaben im Unternehmen, die derart unprofessionell gehandhabt werden und in denen mit weniger Systematik und Expertise vergleichbare Risiken eingegangen werden. Bleibt die Frage ...

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Vergesst die Quote!

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Die Welt 30.03.11

1. Was immer man zu dem Thema Frauenquote sagt, es ist kontaminiert vom Geschlecht.

Der, der da spricht, ist entweder Mann oder Frau. Insofern hat man immer ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Selbst, wenn man für die Bevorzugung des anderen Geschlechts votiert.

 

2. Was jedem intelligentem Menschen widerstrebt: in stereotyper Form von „Männern“ und „Frauen“ zu sprechen, es muss zulässig sein. Wie soll man sonst ... 

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Was treibt uns an? - Auf der Suche nach dem richtigen Weg zur optimalen Leistung

tl_files/presse/pic_presse_controlling.jpgController Magazin März/April 2011

Die Frage, was uns antreibt, ist recht facettenreich. Wir stellen damit die Frage nach unserer treibenden Kraft oder sozusagen nach unserem „inneren Motor“, nach unseren Beweggründen. Wir können nur etwas bewegen, wenn uns etwas antreibt. In diesem Verständnis ist Antrieb auch „bewegende Energie“. Es ist zu fragen, was kann unseren Einsatz, unser Engagement, „unser Feuer“ fördern oder auch hemmen. Welchen Einfluss üben die „Antriebstechniken“ in unseren Unternehmen aus, z. B. das Führungsverhalten der Vorgesetzten? Diese Fragen sind Gegenstand des nachfolgenden Dialogs zwischen ... 

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Kultiviertes Misstrauen

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Schweizer Monatshefte 03/2011

In Deutschland regiert das Misstrauen. Sprunghaft wächst es gerade in den bürgerlichen Schichten: „Die da oben machen sowieso, was sie wollen.“ In Stuttgart kann man beobachten, wie im feinem Zwirn demonstriert wird. Kaum, dass Bürger und Politik noch eine gemeinsame Vorstellungswelt teilen. Wie ist es dazu gekommen? Die Deutschen werden seit Jahrzehnten von einer politischen Kaste regiert, die ihnen nicht vertraut, nicht viel zutraut und deshalb auch nichts zumutet. Vor dem Hintergrund der NS-Zeit hat man den direkten Zugriff des „Volkes“ auf die Politik in extremer Weise gefiltert. Mit zusammengekniffenen Augen schaute man auf ... 

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Von Lügen und Notlügen

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manager magazin 02/2011

Abschiedsessen für einen altgedienten Manager. In aufgeräumter Stimmung haben sich Mitarbeiter und Kollegen um den Tisch versammelt. Man erwartet, dass Sie eine kleine Rede halten. Wollen Sie die Gelegenheit nutzen, ihm einmal gründlich die Meinung zu sagen? Werden Sie darüber sprechen, dass viele seiner Mitarbeiter schon Jahre darauf warten, dass er endlich geht? Werden Sie sagen, dass sein permanentes Witzeerzählen bisweilen unerträglich war? Und werden Sie sagen, dass er nur wegen einiger früherer Verdienste nicht vorzeitig seinen Hut nehmen musste? Nein, das werden Sie nicht. Sie wollen ihn nicht ...

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